Das ist Kater HEDI - unser „Bauleiter“, der jeden konstruktiven Fortschritt zuverlässig begleitet. Mit ruhiger, friedvoller Gelassenheit „berät“ er das Mühlen-Team und sorgt dafür, dass auch die kleinsten Details gründlich durchdacht werden. Er inspiriert und motiviert uns, während er den Ablauf des Tages entschleunigt, damit Hektik keinen Raum gewinnt. Seine Präsenz trägt maßgeblich zur Seele des Hofes bei: stilvoll, besonnen und unverwechselbar.


Willkommen auf unserer Weide, wo Landwirtschaft im Einklang mit der Natur gelebt wird. Unsere extensive Landwirtschaft bietet den schottischen Hochlandrindern viel Raum zum Grasen, für Ruhe und Gelassenheit. In unserer Mutterkuhherde steppt der Alltag ruhig vor sich hin: Geborgenheit in der Herde, Achtsamkeit für jedes Kalb und eine Pflege, die auf jahrhundertealte Zuchttradition zurückgreift.
Auf weiten, eingezäunten Wiesen fühlen sich unsere Rinder besonders wohl. Hier wachsen viele Kälbchen heran, geschützt durch ein Verhalten, das Vertrauen schafft und Sicherheit gibt. An der Spitze unserer Herde stehen die mächtigen Bullen, allen voran DUKE – Vater aller vierzehn hier geborenen Kälber und stolzer Beschützer der Gemeinschaft. Mit seinem ruhigen Auftreten und seiner Stärke sorgt DUKE dafür, dass sich die Mutterkuhherde und sein Nachwuchs rundum sicher fühlen.
Derzeit weiden 22 behornte Riesen auf unseren Weiden und genießen das ganze Jahr über Sonne, Wind und Wetter. Sie beweisen Tag für Tag, wie entspannt und nachhaltig extensive Landwirtschaft funktionieren kann: mehr Tierwohl, mehr Gras, mehr Lebensqualität – für die Tiere, die Natur und für dich als Besucher. Wenn du mehr über unsere Arbeitsweise erfahren oder direkte Einblicke in den Hofalltag haben möchtest, stehen wir dir gern persönlich zur Verfügung.
Hier ist unser Indianermädchen – INDIE, unsere graue Mutterkuh mit sanfter Seele. Außergewöhnlich sind ihre ruhigen Augen und die stille Stärke, die sie jeden Tag mit in die Herde trägt. Am 12. März 2025 schenkte sie uns IRVING, ein wundervolles Bullenkalb, das uns schon von seinem ersten, neugierigen Blick an die Wunder der Natur erinnert. Grau wie der Nebel am frühen Morgen, ist Irving ein lebendiges Symbol für die wetterunabhängigen, schottischen Riesen in unserer Landschaft. Nebel und Regen sind ihr bevorzugtes Wetter, dass sie in besonderer Weise an ihre Herkunft erinnert. Dankbar sehen wir in IRVING, was ihn trägt – die unendliche Geduld der Mutterliebe. Gemeinsam mit INDIE genießt er nun viele wundervolle Jahre auf unserem Hof – in Sicherheit, Geborgenheit und Freiheit.


In unserer kleinen, liebenswerten Herde findest du ROMI im festen Kern. ROMI ist eine dominante Mutterkuh und eine unserer beiden Leitkühe, die mit ruhiger Stärke und sanfter Präsenz das Herz der Herde bilden. In diesem Jahr hat sie ihr drittes Kälbchen geboren: CALLAN – ein bezauberndes Bullenkalb, das mit Neugier und Wärme die Weite der Weide erkundet.
Wenn die Kälbchen noch ganz klein sind, streifen sie manchmal neugierig mit ihrem kuscheligen Fell durch den befriedenden Zaun hindurch. Sie entdecken dabei die Welt jenseits der Litzen ganz behände und unbeabsichtigt. Deshalb ist Vorsicht geboten: Rund um die Mühle haben wir liebevolle Hinweisschilder aufgestellt, die Passanten sanft daran erinnern, aufmerksam zu bleiben, langsam und vorsichtig zu fahren und Abstand zu wahren.
Während CALLAN weiterwächst, kannst du die natürliche Schönheit unserer Umgebung genießen und einen Blick auf CALLAN und seine Spielgefährten werfen. Wir laden dich ein, ROMI mit ihrer ruhigen Stärke kennenzulernen, CALLAN zu beobachten, wie er voller Energie die Weide erkundet, und die idyllische Atmosphäre unseres Hofes zu genießen – immer mit dem Wissen, dass Sicherheit und Respekt vor unserer Tierwelt für uns alle oberste Priorität haben.
Ob die Meisen am Giebel, die frisch geschlüpften Vögelchen im Nest des kleinen Wäldchens hinter der Scheune oder der Igel, der sich durch den Winter schnauft, überall rund um die Drögemühle schlägt das leise, doch beständige Herz der Natur.
Hier darf sie sein, ungestört und echt. Wir geben ihr Raum, wo sie ihn braucht, und helfen ihr manchmal ein wenig dabei, mit offenen Augen, achtsamen Händen und einem Herzen für das Kleine.
Denn unser Anliegen ist einfach und tief zugleich:
Zurückzugeben.
Für all das Summen, Rascheln und Leben, das uns jeden Tag umgibt.
Denn wer der Natur Raum schenkt, wird von ihr mit Stille, Schönheit und Frieden belohnt.
Hier kommen Neuigkeiten vom Leben auf unserem Hof.
Wir stellen Euch unsere Januar-bis-Mai-Kälbchen vor:
Den Anfang machten im Januar SCOTT und HAZEL.
SCOTT, unsere kleine „Schneeflocke“, kam pünktlich mit dem ersten Schnee des Jahres zur Welt. Seine Mama BALEA meistert mit ihrer gewohnt ruhigen und ausgeglichenen Art ihr drittes Kalb und genießt ihre Mutterrolle in aller Gelassenheit.
HAZEL, bezaubert mit ihrem wunderschönen rotbraunen Fell. Ihren Namen verdankt sie einer Schotten-Liebhaberin. Mama SUSE kümmert sich rührend um ihren Nachwuchs und weicht ihrer kleinen Tochter kaum von der Seite.
Im Mai folgten FERGUS und DOUGAL.
FERGUS bedeutet „Mann der Stärke“ – und er trägt diesen Namen zu Recht. Mit seiner selbstbewussten Art und seiner kräftigen Erscheinung erinnert er bereits jetzt an seine Mutter LOTTE, die in unserer Herde eine ebenso starke wie dominante Persönlichkeit ist.
DOUGAL, der „dunkle Fremde“, hat zwar eine große Ähnlichkeit mit LIESE. Er ist jedoch das erste Kälbchen unserer LINDA – also sehr besonders. Diese kümmert sich mit viel Hingabe und Fürsorge um ihren kleinen Sohn und umsorgt ihn liebevoll auf Schritt und Tritt.
Wie Ihr seht, hält die Dominanz der Bullenkälber bei uns weiterhin an. 🤣
Wir sind gespannt, wohin sich die Tendenz in den nächsten Monaten entwickelt.
Nicht alle Geschichten dieses Jahres haben jedoch ein glückliches Ende gefunden. Anfang März brachte unsere Leitkuh ROMI ihr viertes Kälbchen zur Welt. Kurz nach der Kalbung verschwand das Kalb jedoch auf rätselhafte Weise von unserer Weide und aus der Nähe seiner Mutter. Bis heute bleibt sein Verbleib ungeklärt. Dieser Verlust beschäftigt uns noch immer und erinnert daran, dass das Leben auf dem Hof nicht nur schöne, sondern manchmal auch schmerzliche Momente bereithält.
Dieses Jahr war es nun so weit: Wir haben unsere Absetzer auf andere Wiesen aufgeteilt, damit wir noch gezielter für gutes Tierwohl und hochwertige Fleischqualität sorgen können. Bei uns auf dem Hof trennen sich Mutter und Kalb immer erst, wenn der ursprüngliche Prozess dies auf natürliche Weise vollzieht. Wird das nächste Kälbchen geboren, trennen sich das ältere Jungtier und Mutter ganz von selbst. Aus unserer Sicht stärkt das die Bindung und reduziert erheblich den Stress für Kalb und Kuh bei diesem natürlichen Trennungsprozess. Die erfahrene Mutterkuhherde bleibt das Herzstück unserer Weideflächen, während sich auf den Nachbarwiesen neue Strukturen entwickeln, damit jedes Kalb optimale Bedingungen vorfindet.
Mit dem Heranreifen der Nachkommen wächst auch unser Jungtierbestand. Zusätzlich zur Mutterkuhherde haben wir nun eine Jungbullenherde mit den für die Schotten passenden Namen FINLEY, BRUCE und GAWYN. Und für die weiblichen Nachkommen gibt es eine Färsenwiese mit ENYA und HOLLY. Die Trennung erfolgt sorgfältig und behutsam, damit alle Tiere Zeit haben, sich bestmöglich einzuleben und eine stabile soziale Gruppe zu bilden.
Die Jungtiere haben sich schnell eingelebt und genießen nun das reichhaltige Futterangebot auf ihren eigenen Weiden. Sie lieben die Ruhe der Weite, doch zugleich sind sie aufgeweckt und neugierig; denn wenn unsere Mitarbeiter, allen voran unser Nele, zu ihnen kommen, lassen sich die Jungtiere gerne Leckereien schmecken und genießen die Streicheleinheiten. Dabei beobachten sie aufmerksam ihre Umgebung und zeigen ihr neugieriges Wesen – eine Freude für Jung und Alt, die Nähe zu den Tieren zu erleben.
Unser Ziel ist es, durch diese neue Struktur eine optimale Tiergesundheit, artgerechte Haltung und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Weiden sicherzustellen. Die Jungbullen- und die Färsenwiese tragen dazu bei, dass wir in Zukunft frische, hochwertige Produkte aus eigener Verantwortung anbieten können – in Transparenz, für das Wohlbefinden der Tiere, samt einem respektvollen Miteinander auf dem Hof.
